Péreybère Beach

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Halloween mal anders. Sämtliche Clubs und Bars in Grand Baie und Umgebung waren gestern Nacht düster und ganz im Sinne Halloween’s dekoriert und es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Umso glücklicher bin ich, dass ich heute am Strand von Péreybère bin ohne all die gruseligen Gespenster, Monster und blutrünstigen Partytiger.

Péreybère ist die nächste Ortschaft nach Grand Baie, Richtung Cap Malheureux. Ein kleines Stück Paradies offeriert sich hier, mit weißem Sandstrand, den zahlreichen Blautönen des Indischen Ozeans und kleinen Schleichwegen über Vulkansteine, welche ruhigere und nicht so frequentierte Bade- und Liegemöglichkeiten bieten. Die kleineren Buchten von Péreybère Beach sind jedoch teilweise Privatbesitz, weshalb es sich empfiehlt sich zunächst zu informieren ob sich auch niemand gestört fühlt. Die Buchten sind ideal um zu entspannen, sonnenbaden und schwimmen. Anders als beim öffentlichen Strand, gibt es hier praktisch keinerlei angebotene Aktivitäten. Möchte man also Wassersport oder dergleichen betreiben, ist es nicht notwendig über Stock und Stein zu klettern. In diesem Falle sollte man seinen Platz am öffentlichen Strand suchen, welcher recht überschaubar ist und dennoch genügend Platz bietet um einen erfolgsversprechenden Tag am Strand zu verbringen. Neben Wassersportarten bietet sich Péreybère auch als Ausgangspunkt für Tauchgänge an um die facettenreiche Unterwasser Fauna und Flora zu erkunden. Meinen ersten Tauchgang und somit auch meine erste „Unterrichtsstunde“ zum „PADI Open Water Diver“ werde ich nächsten Donnerstag hier absolvieren, aber dazu später mehr.

Für hungrige und/ oder durstige Gemüter gibt es, wie an allen öffentlichen Stränden auf Mauritius, ein umfangreiches Angebot an örtlichen Spezialitäten, Eis, frischen Früchten und das standardmäßige Trinksortiment von Wasser bis Cola. Zudem gibt es ein kleines Cafe-Restaurant mit vorwiegend chinesischer Küche am Strand von Péreybère.

Die Wassertemperatur ist merklich wärmer als noch im September und für mich zunehmends angenehmer. Dank des Windes der ab und an weht, wird man geradezu verführt die Sonne zu unterschätzen, denn wie sich abends herausstellte hätte mir etwas mehr Sonnencreme, oder etwas mehr Schatten – angesichts meines Sonnenbrandes – nicht geschadet. Péreybère ist allenfalls einen Besuch wert, wenn man schon im Norden ist und die Abenteurer können versuchen neue, unberührte Traumstrände hinter dem Vulkangestein zu entdecken.

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