Chamarel Wasserfall & siebenfarbige Erde

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Chamarel gehört wohl mit zu den bekanntesten Orten im Südwesten Mauritius‘. Weit über die Landesgrenzen hinaus hat man bereits von der siebenfarbigen Erde gehört, eine hoch frequentierte Touristenattraktion und ein einzigartiges Naturphänomen.

Die Fahrt nach Chamarel führt mich wieder durch die grüne Landschaft des Black River Gorges National Parks und bereits bei der Zufahrt zum Chamarel Wasserfall und der siebenfarbigen Erde lässt sich der Andrang der Interessierten erkennen. Um das Naturphänomen bestaunen zu können, ist ein Eintritt zu entrichten, da sich der Park in Privatbesitz befindet. Ein erstaunliches Bild ergibt sich bereits kurz nach dem Ausstieg aus dem Auto. Der Chamarel Wasserfall präsentiert sich in seiner vollen Pracht. Entlang des farbig schimmernden Gesteins, umrahmt von der grünen Pflanzenwelt, stürzt sich der Chamarel Wasserfall in eine Tiefe von über 100 m. Ein atemberaubender Anblick und jedenfalls ein Ort zum Verweilen. Das Ablichten solcher Motive macht wohl jeden Hobbyfotografen zu einem Profi, denn angesichts dieser Vollkommenheit der natürlichen Bildkomposition ist es wohl eher Kunst, ein schlechtes Foto zu schießen. Lässt man seinen Blick weiter über den Horizont wandern, schein nichts mehr an weiße Traumstrände und türkisblaues Meer zu erinnern. Ein weiteres Mal wird mir klar wie unglaublich facettenreich Mauritius doch ist und das bei stetig angenehmen Wetter und Temperaturen. Nachdem ich die Tiefe und Schönheit des Chamarel Wasserfalls in mich aufgesogen habe, mache ich mich auf den Weg zu der berühmt berüchtigten siebenfarbigen Erde. Es wird vermutet, dass dieses Phänomen mit den Wetterbedingungen und dem Vulkangestein zusammenhängt. Keinen Kilometer weiter erreiche ich auch schon den Zutritt zum Naturphänomen, um mich mit eigenen Augen von dessen Existenz zu überzeugen. Die übersichtliche Parkanlage beherbergt ein paar Riesenschildkröten und ein Restaurant mit Blick auf die siebenfarbige Erde. Entlang und hinter der Abgrenzung erhebt sich vor den Augen des Betrachters eine wüstenähnliche Landschaft, sandig, erdig und tatsächlich in verschiedenen Farben. Es scheint nahezu zwanghaft die Farben zu zählen, welche von rot, gelb, orange, violett über grün bis hin zu blautönen reichen. Trotz des heute eher bescheidenen Wetters sind die Farben deutlich erkennbar.

So farbenreich diese Erde ist, so facettenreich ist Mauritius, weshalb für mich die Verbindung dieser zwei Elemente in mehr als nur einem Sinne unumstritten ist. Ein Besuch ist, ich möchte geradezu sagen, zwingend notwendig. Nicht zuletzt weil dieses Naturphänomen vermutlich weltweit einzigartig ist.

Mehr Fotos hier: http://www.flickr.com/photos/105482963@N07/sets/72157637948585093/

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